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Kinzigtallauf bei RUNNER'S WORLD

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Joachim Prinzbach: Aus den Anfängen des Kinzigtallaufes

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Harald Bröker – die Stimme des Kinzigtallaufes

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Der Kinzigtallauf steht in den Startlöchern:

Schüler und Bambinis bereiten sich vor

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Harald Bröker – die Stimme des Kinzigtallaufes

2008, beim allerersten Kinzigtallauf, wurde noch von einem Profi eines regionalen Senders durch das Programm geführt. Offensichtlich nicht überzeugend genug, denn bereits im zweiten Jahr wartete der Veranstalter mit einem neuen Moderator auf, besser gesagt, es waren gleich zwei.

Während Harald Bröker hauptberuflich im Sägewerk Echtle in Nordrach für den Rundholzeinkauf zuständig zeichnet, ist Joachim Prinzbach geschäftsführend in der Forstwirtschaft tätig. Ob es die gemeinsame Liebe zum Holz war oder ob man sich einfach nur der Aufgabe gestellt hat, jedenfalls haben sie das so gut gemacht, dass daraus für Harald Bröker ein Dauerjob wurde.

„Ich bin einfach in die Rolle reingerutscht, offensichtlich hatte sich nichts besseres gefunden“ schmunzelt der 47-Jährige, der seit drei Jahren in Fischerbach wohnt. Im Nebenjob ist er übrigens Spinning Trainer im Fitness-Turm. Auch dort muss man die Mitglieder mit mitreißender Musik und motivierenden Sprüchen an ihre Leistungsgrenzen heranführen.

Mit seinen lockeren und motivierenden Sprüchen sorgt er für eine grandiose Stimmung am Marktplatz. Dabei managt er den Spagat zwischen Musikeinblendungen, Durchsagen, Interviews und vor allem dem Blick auf den Monitor und dem gleichzeitigen Ankündigen der Läufer auf der Zielgeraden. Bis zu 400 Namen kommen beim Hauptlauf über seine Lippen, denn er möchte alle erwähnen, die dem Ziel entgegenstreben und die 10 km bewältigt haben. Für die Läufer selbst ist dies ein unglaubliches Gefühl, wenn man auf die Hauptstraße einbiegt und vom Jubel der Zuschauer und dem persönlichen Aufruf durch den Moderator ins Ziel getragen wird.

So hat Harald Bröker auch schon etliche Fans, für die eine Teilnahme am Kinzigtallauf allein schon wegen ihm ein Erlebnis ist und die begeistert sind. „7 Stunden moderieren sind ganz schön hart, aber am Ende überwiegt das Glücksgefühl“ fügt Harald Bröker an, „doch der Kinzigtallauf ist für mich auch insofern etwas ganz Besonderes, da auf dem Marktplatz eine super Stimmung herrscht und das Ambiente für einen Volkslauf einfach super passt“.

7 Stunden Informationen und Sprüche am Fließband, da rutscht auch mal was raus, was so nicht gemeint war. „Da hast du keine Chance, raus ist raus, vor allem wenn dein Mund schneller als deine Gedanken ist“. Er hofft allerdings, dass ihm dies niemand krumm nimmt und seine fröhliche Art akzeptiert.

Natürlich ist auch Harald Bröker beim 10. Kinzigtallauf wieder mit von der Partie. Wie gewohnt wird er wieder für Partystimmung sorgen und den Kinzigtallauf zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Damit er darauf gut vorbereitet ist, erholt er sich derzeit an der Nordsee, um dann wieder eine frische Prise ins Kinzigtal zu bringen. „Ob im Haupt- oder Nebenjob, schwätzen gehört bei mir zum Handwerk“, wer ihn kennt, glaubt ihm das.